Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule e. V.

Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule e. V.
- Gesamtschulverband -
Landesverband Hamburg
ViSdP: Andreas Baumgarten

Solidarität Gesamtschule

 

Hamburger Gesamtschulen sind erfolgreich!

 

  • Fast ein Drittel aller Kinder besucht nach der Grundschule eine Integrierte Gesamtschule.
  • Die Gesamtschule ist für alle Kinder da! Sie nimmt alle Schülerinnen und Schüler in ihre fünften Klassen auf - unabhängig von ihren Leistungen und Empfehlungen für eine weiterführende Schule.
  • An der Hälfte der Integrierten Gesamtschulen in Hamburg sind Klassen eingerichtet worden, in denen behinderte und nichtbehinderte Kinder zusammen lernen. Diese Schulform leistet also einen entscheidenden Beitrag zur Integration von Behinderten.
  • Die Verschiedenartigkeit der Kinder (Heterogenität) fördert die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu unabhängigen, verantwortungsbewussten Persönlichkeiten.
  • Es gibt kein Sitzenbleiben! Integrierte Gesamtschulen sortieren nicht aus, sondern fördern unterschiedlich leistungsfähige Kinder durch vielfältige Differenzierungsformen.
    Die Folge des Nicht-Sitzenbleibens ist: Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 9 an Gesamtschulen sind im statistischen Mittel ½ Jahr jünger als die Jugendlichen in derselben Jahrgangsstufe der anderen Schulformen.
  • Für individuelle Interessen und Neigungen steht ein breites Wahlpflichtangebot zur Verfügung. Die in diesen Kursen erbrachten Leistungen sind häufig von hoher Bedeutung für die Schulabschlüsse.
  • Auch Spätentwickler haben eine Chance, weil die Integrierte Gesamtschule den Zugang zu allen Abschlüssen möglichst lange offen hält. Sie führt dadurch viele Jugendliche, die ihre Leistungsfähigkeit erst im Verlauf der Mittelstufe entwickeln, zu einem höheren Abschluss, z. B. zum Abitur.
  • Ende des Schuljahres 2000/2001 erreichten an den integrierten Gesamtschulen nach dem 10.Schuljahr 26% den Hauptschulabschluss, 30% den Realschulabschluss und 22% die Versetzung in Klasse 11 der gymnasialen Oberstufe.
  • Die Zahl der Jugendlichen, die die Integrierte Gesamtschule ohne Abschluss verlassen, ist deutlich geringer als die Zahl in den anderen Schulformen.
  • In den Klassen- bzw. Tutorenstunden wird vor allem demokratisches Verhalten geübt und soziale Kompetenz entwickelt und gefördert.
  • Kinder mit Migrationshintergrund erfahren gewöhnlich besondere Förderung. An mehreren Gesamtschulen erhalten sie in ihrer Herkunftssprache – z. B. Farsi, Türkisch, Russisch ... – zusätzlichen Unterricht. Einige dieser Sprachen sind als zweite Fremdsprachen in den Wahlpflichtbereich aufgenommen worden.
  • An Integrierten Gesamtschulen arbeiten und lernen Kinder mit Kopf und Hand! Das Fach Arbeitslehre hat einen hohen Stellenwert. Es gibt Kindern mit eher handwerklich-technischen Fähigkeiten die Gelegenheit auf diesem Gebiet gute Leistungen zu erbringen.
  • Jugendliche an Integrierten Gesamtschulen werden intensiv auf das Berufsleben vorbereitet. Bis zum Ende des 10. Schuljahres haben alle mindestens zwei Berufs-/ Betriebspraktika absolviert.
  • Es gibt noch viele gute Argumente für die Integrierte Gesamtschule. Der Platz reicht nicht!

Wir, als Landesverband der GGG, fordern:
Erhalt der Integrierten Gesamtschulen in Hamburg!
Keine Kürzungen im Bildungsbereich.
Kinder müssen an Schulen die bestmögliche Bildung erhalten.
Dafür müssen die Schulen entsprechend mit Personal und Material ausgestattet werden.

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